Die uns bekannten Berge sind durch massive Erdverwerfungen entstanden, die durch Aufeinanderschiebung der Kontinentalplatten erfolgt sind.
An vielen Stellen der Erde gelangt flüssiges Magma an die Erdoberfläche. Dort wo das flüssige Gestein hervortritt. entsteht Vulkanismus.
Durch die ständige Flusstätigkeit der Erdschichten enstehen große Spannungen in der Erdkruste, die sich als Erdbeben bemerkbar machen können.
| Erdbebenfeste Gebäude |
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| Geschrieben von: Administrator | |||
| Montag, 04. April 2011 um 13:37 Uhr | |||
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Die Erdbebenkatastrophe, die sich vor gut 3 Wochen in Japan ereignete entfachte viele hitzige Diskussionen über Atomkraft, Katastrophenschutz aber auch um präventive Maßnahmen, wie die erdbebensichere Architektur. Ideen in diese Richtung sind die Abschirmung der Gebäude gegen die Erdbebenstöße, die Absorption dieser und natürlich die Verbesserung der Bauweise des Gebäudes an sich. Als erdbebenerprobte Bauweisen gelten sämtliche Konstruktionen, die horizontal leicht verformbar sind. In den Gefahrenregionen für Erdbeben werden hauptsächlich Stahl bzw. Stahlbeton Bauten konstruiert um bei einem Erdbeben die größte Stabilität zu erzielen, aber auch diverse Holzbaukonstrukte haben sich, durch ihre Biegsamkeit, bei Belastungstests bewährt. Der Abschirmungsmethode liegt die Idee zu Grunde, Gebäude nicht an die bebende Umgebung anzupassen, sondern die bebende Umgebung vom Gebäude ab zu grenzen. Durch konzentrisch geformte Ringe aus flexiblen Stahllegierungen, die im Erdboden rund um das Gebäude verlegt werden, gelingt es, die Energie der Erdstöße um das Gebäude herum zu leiten, so dass dieses, im Zentrum der Anlage, kaum noch etwas von den Schwingungen ab bekommt. Angewandt wird die Technik zum Beispiel beim Akropolismuseum in Athen. Die Absorptionsmethodik geht meistens einher mit einer generell Erdbeben resistenten Bauweise und befasst sich mit dem Abdämpfen der Erdstöße um das Material des Rohbaus zu entlasten um einen Einsturz zu verhindern. Dazu wird in den meisten Fällen ein bewegliches Pendel in Kegel- oder Kugelform in der Mitte der Konstruktion angebracht, das mit den Erschütterungen mitschwingt und die Erdbebenwellen schlucken soll. Die Absorptionstechnik wird vorzugsweise in Hochhäusern, in höheren Stockwerken angewandt. Beispielsweise der Taipei 101 im Asien-Pazifik Raum muss starken Erdbeben und Taifunen widerstehen können, zu diesem Zweck wurde ein solches "Absorptionspendel", mit einem Gewicht von etwa 650 Tonnen, im Gebäude installiert. Informationen zu Bautechnik und ökologisch verträglicher Holzbautechnik, die sogar leichteren Erdbeben trotzt finden Sie auf www.gesundwerk.de. Holzbau in Zusammenhang mit Erdbebensicherheit wurde bislang wenig erforscht, ist aber ein ausbaufähiger Markt mit Potentialen für die nächste Zukunft.
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